Die Willkommensinitiative stellt sich vor …

Bereits im Sommer 2014, als über die Presse veröffentlicht wurde, dass in Deutz ein Wohnheim für ca 80 Personen gebaut wird, haben sich die Deutzer Gemeinwesenakteure vereinbart, dass dies eine eine Gemeinschaftsaufgabe des gesamten Stadtteils werden muss, damit die Integration der neuen Deutzer Bewohner auch gelingen kann. Auch bei der Informationsveranstaltung der damaligen Sozialdezernentin und heutigen Oberbürgermeisterin Henriette Reker in der Aula des Gymnasiums Thusnelda wurde deutlich, dass sich die großen und kleinen Deutzer Bürgerinnen und Bürger zu dieser Aufgabe bekennen und sie ernst nehmen wollen, als ein 11-jähriges Mädchen angesichts von geäußerten Befürchtungen zu den zukünftigen Deutzer Bewohner äußerte: „ich kann verstehen, wenn man ein bisschen Angst vor etwas hat, was man nicht kennt, aber wenn man sieht, wie die Familien aus den Ländern alles verlassen müssen, was sie zu Hause hatten, dann haben die doch viel, viel mehr Angst und dann muss man denen doch helfen.“  

 

So wurde im Rahmen der Stadtteilkonferenz Deutz eine Untergruppe Flüchtlingsarbeit gegründet, die eine Unterstützerliste mit Themengebieten zusammenstellte, die in jedem Fall für die neuen Bewohner relevant werden würden, auch wenn man noch nicht wusste wer überhaupt nach Deutz kommen würde.

  

Wer wir sind

Die Initiative „Willkommen in Deutz“ ist ein Zusammenschluss von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus allen Generationen und den Deutzer Institutionen, Vereinen, Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen, Ehrenamtsprojekten und –initiativen sowie dem Bürgerzentrum Deutz mit seinem Förderverein und Integrationsbetrieb. 

 

Aktuell wohnen ca. 350 Menschen in vier Flüchtlingsunterkünften in Deutz. Viele engagierte Ehrenamtler unterstützen unsere Initiative und die „neuen Deutzer“ tatkräftig. Jede helfende Hand zählt! Wir arbeiten in verschiedenen Arbeitsgruppen (siehe Abbildung) und sind untereinander, mit anderen Initiativen, den Verantwortlichen der Stadt sowie den Leitungen der Unterkünfte gut vernetzt.

 

 

Unsere Wünsche, Pläne & Ziele
  • Unterstützung von Flüchtlingen: Wir wollen die Flüchtlinge fördern, unterstützen und auf ein eigenständiges Leben in ihrer neuen Umgebung vorbereiten. Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Schaffung einer Willkommenskultur: Wir heißen die Flüchtlinge als neue Mitbürger willkommen und fördern eine positive Stimmung in der Bevölkerung. So tragen wir zur Verbesserung der Gesamtsituation für Flüchtlinge in Köln bei. Durch Integration  lassen sich Konflikte vermeiden – gemeinsam können wir die Zukunft gestalten.
  • Information aller Bürger: Alle Bürger sollen sich über die Arbeit der Initiative informieren können. Dafür arbeiten wir intensiv mit den Vereinen und Gruppen vor Ort zusammen, nutzen die Medien und sind als Ansprechpartner vor Ort präsent. Wir bemühen uns um engen Kontakt zu Politik und Behörden um Informationen zeitnah und gesichert weitergeben zu können.